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CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 6. April 2009

Die Aktiven liebten den „Rausch der Kilometer“

Optimale Witterungsbedingungen beim "3. Sparkassen City Marathon"

(hwi). Fast 1500 Aktive aus 16 Nationen und über 200 Städten hatte es an die Nordsee gezogen, um am „3. Sparkassen City Marathon“ in Cuxhaven teilzunehmen. Optimale Witterungsbedingungen sorgten für Rekorde und den Genuss des „Rausches der Kilometer“. Der Veranstalter „executiveSPORTS“ und der ausrichtende Kreis-Leichtathletikverband konnten am Ende einer großartigen Veranstaltung mehr als zufrieden sein. Insgesamt rund 250 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Cuxhavener Vereinen, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, Mitarbeiter der Johanniter, des DRK und Beamte der Polizei sorgten für einen reibungslosen Ablauf einer großartigen Veranstaltung. Moderator Arthur Schmidt (Herborn), in vielen Marathon-Schlachten erprobt, hatte bei diesem Publikum leichtes Spiel. Er versorgte die Zuschauer kompetent und umfassend mit allen Informationen zu den Athleten. Bürgermeister Bernd Jothe freute sich über „ein ganz besonderes Event, denn Bewegung tut Not“. So war er selbst mit dem Rad zum Kaemmererplatz gekommen, um in eine ungewohnte Rolle zu schlüpfen. Er nahm die Startpistole in die Hand und startete den „3. Sparkassen City Marathon“.

Los ging es mit dem Bambini-Lauf über 2,5 Kilometer. Hier siegte Tobias Nolte (OT Bremen) in 9:06 Minuten vor Nico Hebbeln (TSV Altenwalde, 9:37) und Kilian Pontus Müller (ATSC). Bei dem Mädchen war Janne Schepergerdes (Rot-Weiss Cuxhaven) in 10:34 nicht zu bezwingen. Es folgten Svantje Welsch (11:04) und Sophie Kück (Nordholz, 11:15).

Über die 5 Kilometer triumphierte ein Cuxhavener Ausnahmeathlet. Andreas Jagdhuber von Rot-Weiss Cuxhaven setzte sich in hervorragenden 16:26 Minuten klar durch. Mit dieser Zeit müsste er unter den Top-5 der deutschen Jahresbestenliste liegen! Auf den zweiten Platz kam Moritz Schmidt (Wesermünde, 18:56) vor Jan Niklas Kersten (Bremerhaven, 19:53). Bei den Mädchen war Keshia Lambrecht (Wehdel, 23:05) nicht zu schlagen. Zweite wurde Rieke Meyerherm (Wehdel, 23:27) vor Julia Stamm (Fritzlar, 23:34). Beste Cuxhavenerin war Alicia Kersten auf dem 5. Platz (23:39).

Die 10-Kilometer der Männer gewann Helmut Karwinkel (Oelde) in guten 35:37 vor Julian Fritzenschaft (Osten, 36:08) und Torsten Naue (Bremen, 36:32). Sehr guter Vierter wurde der Otterndorfer Marius Gillner (38:26) vor Jan-Ferdinand Lühmann von Rot-Weiss Cuxhaven (38:38), der durch die Abitur-Vorbereitung allerdings nicht im Training war. Eine großartige Leistung lieferte Anne Fischer vom ATSC über die 10-Kilometer der Frauen ab. Sie musste sich in 40:34 Minuten nur der Siegerin Imke Schmidt (HSV, 37:25) über die 10-Kilometer-Strecke geschlagen geben. Dritte wurde Sandra Schröder (TSV Neuenwalde, 41:17).

Über die Halbmarathon-Strecke der Männer kam keine Spannung auf, denn Horst Wittmershaus (Weyhe, 1:15,25 Stunden) war einfach zu stark. Auf die Plätze kamen Stefan Lemcke (Stellichte, 1:17:35) und Carsten Glinsmann (Heptstedt, 1:18:46). Der für den TSV Otterndorf startende Michael Tietje belegte einen sehr guten neunten Platz (1:24:21). Bei den Frauen konnte Rot-Weiss Cuxhaven einen großartigen Erfolg verbuchen. Dana Leistner belegte in 1:35:09 den zweiten Platz hinter der klaren Siegerin Angela Mantel (Hemmoor, 1:31:03). Die Hemmoorerin zeigte eine absolute Klasseleistung. Dritte wurde die Trierin Wiebke Wolschendorf (1:36:27).

Und auch beim Marathon konnte ein Cuxhavener überzeugen. Peter von Heygendorff kam in 3:19:14 Stunden auf den sehr guten elften Platz. Hier landete Oliver Sebrandtke (Stuhr) in tollen 2:45:08 einen Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde Frederik Brandenstein (Essen, 3:00:06) vor Egbert Zabel (Köthen, 3:02:18). Bei den Frauen gewann Ute Deters (Everstein, 3:27:37) vor Heike Naumann (Leipzig, 3:29:57) und Claudia Weber (3:32:55).

Wer erlebte, wie begeistert die Zuschauer am Kaemmererplatz und an der wunderschönen Strecke die Läuferinnen und Läufer unterstützte, war begeistert. Selbst die La-Ola-Welle rollte durch das Publikum und half den Aktiven, die Qualen leichter zu ertragen. Die Strecke war anspruchsvoll, aber - so äußerten viele Aktive - wunderschön. Und so verwundert es nicht, dass sich nicht nur zahlreiche Zuschauer, die Veranstalter und die Stadt Cuxhaven, sondern auch viele Athleten schon jetzt auf den „4. Sparkassen City Marathon 2010“ freuen.

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CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 31. März 2008

Große Marathon-Party bei besten Bedingungen

mr. - Nur sechs Tage zuvor hätten die Marathonläufer in Cuxhaven durch eine verschneite Landschaft laufen müssen - nun gehörte das Schwärmen über Sonnenschein und milde Temperaturen zum Hauptthema in den Gesprächen beim 2. Marathonlauf durch Cuxhavens Straßen.

Auch, wer sich nur als unbeteiligter Zuschauer an der Strecke einfand, wurde von der Atmosphäre schnell gefangen genommen. Pop-, Rock- und Stimmungsmusik im Start- und Ziel-Bereich im Übergang von der Rohdestraße zum Kaemmererplatz ließ die Läufer gleich noch einmal beschleunigen, ebenso natürlich der Applaus des Publikums. So mancher Tipp ("Lauf zu, wir essen zeitig!") wurde den Athleten von den Angehörigen an der Strecke zugerufen.

Schon um 9.30 Uhr waren die 10-Kilometer-Läufer an den Start gegangen, kurz danach nahmen die Bambini die zwei Kilometer unter ihre Sohlen. Währenddessen strömten die Teilnehmer des Halbmarathons und des Marathons auf den Kaemmererplatz, liefen sich warm, machten Dehnübungen an Bäumen und Zäunen. Ein Kleiderservice- und ein Massagezelt standen bereit, ebenso hatten die Sponsoren ihre Stände auf dem Kaemmererplatz aufgebaut.

Bei strahlendem Sonnenschein gab Oberbürgermeister Arno Stabbert um 11 Uhr den Startschuss für den 2. Sparkassen-City-Marathon. Kaum waren die Großen auf der Strecke, folgten ihnen die Jugendlichen, vor denen beachtliche fünf Kilometer auf dem Kurs rund um die Innenstadt lagen. "Nicht so schnell!" mussten die Eltern manchem zurufen, der sich in der Aufregung von den erfahrenen Läufern anstecken ließ. Dass wirklich alles gegeben wurde, ließ sich an so mancher Träne erkennen, die im Ziel vergossen wurde.

Gut, dass die Verpflegungsmeile allerlei Stärkungen bereithielt. Davon profitierten auch die Sportler, die noch viel längere Strecken zu bewältigen hatten: Helfer an der Strecke versorgten sie mit Wasser und Obst und streckten ihnen patschnasse Schwämme zur Erfrischung entgegen. Und nach dem Zieleinlauf lockte auf dem Kaemmererplatz eine weitere Verpflegungsstation. Viel Betrieb verzeichneten auch die umliegenden Bäcker: In den Kaffee- und Kuchenduft bei Böhn in der Rohdestraße mischte sich gestern ganz eindeutig Schweiß-Odeur...

Was wären solche Lauf-Ereignisse ohne Individualisten mit ganz eigenen Ideen? Ein barfuß startender "Halbmarathoni" erregte ebenso viel Aufsehen wie der Läufer in Schlips und Kragen und natürlich Klaus Dock (Cuxhaven), der Tochter Betje (2) eine gut 20 Kilometer lange "Spazierfahrt" in der Karre verschaffte. Sprecher Artur Schmidt sorgte dafür, dass es nicht langweilig wurde und auch die Sportler hinter den Erstplatzierten viel Anerkennung fanden so wie der älteste Teilnehmer Gert Kabbert (er wird im Oktober 80 Jahre!), der den Marathon in gut 5,08 Stunden bewältigte. Ein Sportler aus Gießen war "als Training" mit dem Fahrrad 500 Kilometer zu diesem Rennen gefahren. "Einfach toll, diese Veranstaltung in Cuxhaven", war von vielen Teilnehmern trotz des manchmal hartnäckigen Gegenwinds zu hören, von denen einige Auswärtige mit Familie noch ein paar Urlaubstage anhängten.

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CUXHAVENER NACHRICHTEN vom 02. April 2007

Marathon lockte Tausende in die City

kop/jp. - Der 1. Sparkassen City- Marathon lockte am gestrigen Sonntag nicht nur hunderte von Sportlern nach Cuxhaven, sondern auch viele tausend Schau- und Einkaufslustige in die Geschäfte der Innenstadt, die anlässlich der sportlichen Großveranstaltung geöffnet hatten.

Bei schönstem Frühlingswetter erlebten sowohl die aktiven Sportler als auch die Zuschauer und Einkäufer einen ereignisreichen Tag.

Den Läufern Rudolf Mensendiek und Oke Zastrow ging es nicht nur um eine persönliche Bestzeit. "Wir wollen auch unsere eigene Veranstaltung ein bisschen anschieben", meint Mensendiek und deutet auf das "Helgolandlauf"-Logo auf seinem Leibchen. Nein, als Konkurrenz sahen sie den "Sparkassen City-Marathon" nicht an: "Bei uns auf der Insel ist das eher eine Insider-Sache. Hier in Cuxhaven gehen nicht nur mehr Läufer an den Start, das Ganze hat Volkslauf-Charakter - und das ist doch auch was!"

Ein paar Augenblicke später traben die beiden Helgoländer los, mit ihnen knapp 1400 weitere "Marathonis". Weniger als eine Stunde wird es nun dauern, bis die ersten Läufer der 10-km-Distanz auf die Zielgerade (Rohdestraße) einbiegen - da müssen sich auch die Helfer im Dress von Stadtsparkasse und "Siedlung" ranhalten: Sechs Kisten voll Äpfel gilt es zu schälen, um den Athleten mit Vitaminen zu neuer Kraft zu verhelfen.

Ulrike Klein und Meike Jahn haben ihren "Härtetest" bereits bestanden: Freiwillig hatten sie sich gemeldet, um die Gepäckaufbewahrung auf dem Kaemmererplatz zu organisieren. Ab Sonntagmorgen, zehn Uhr, umlagerte eine Traube von Aktiven die improvisierte Garderobe irgendwo mussten Trainingsanzüge und Handtücher ja deponiert werden. "Anfangs lief das hier ein bisschen chaotisch", so Jahn. Inzwischen haben die beiden Frauen jedoch genug Muße, um ein bisschen Marathon-Atmosphäre zu schnuppern. "Die Stimmung ist super!", meinen sie übereinstimmend.

Weniger enthusiastisch reagierten Geschäftsleute auf die bereits am Sonnabend vorgenommene Sperrung der Deichstraße. Am Sonntag mussten Autofahrer dann an diversen Kreuzungen halten, um das Läuferfeld passieren zu lassen. "Richtige Verkehrsstörungen konnten aber vermieden werden", teilte die Polizei mit.

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